© Hallischer Hanseverein e.V. (aktualisiert: 14.12.2018)
Verein zur Förderung der Hansekultur in Halle an der Saale

Was war die Hanse?

Mitte des 12. Jahrhunderts entwickelte sich aus einer Vereinigung von niederdeutschen Fernhandels- kaufleuten der Bund der Hanse. Diese Kaufleute verfolgten handelswirtschaftliche Ziele, zugleich wurden aber auch die Sicherheit bei Handelsfahrten und die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen im Ausland zu wichtigen Anliegen der Hanseaten. Der Begriff "Hanse" leitet sich aus dem Wort Hansa für Schar oder Gefolge her. Es war eine Schutz- gemeinschaft für Kaufleute, ihre Farben waren Rot und Weiß.

Halle und die Hanse

Die Hanse, einst mächtige Handelsorganisation, bestehend aus einem losen, aber innerlich gefestigten Städtebund zum Schutze der Handelswege, die bis nach Nowgorod reichten, hat auch ihre Spuren in der altehrwürdigen Stadt Halle an der Saale hinterlassen. Von Halle gingen im 14. Jahrhundert, als die Stadt ihre Blüte erlebte, viele Wege durch die Stadttore sternförmig in alle Himmelsrichtungen. So war es kein Zufall, dass auch die hallischen Kaufleute diesem durchaus mächtigen Bund im Jahre 1281, soweit es Urkunden belegen, beitraten.

Der Verein und die Alte Hanse

Der Hanseverein hat sich einige Projekte auf die Fahnen geschrieben. Ob in Wort und Bild, in Thea- terstücken, Fahrten zu den Hansestädten, bisher war der Verein oft präsent und unterstützte die Stadt auch bei diversen Auftritten. Daneben hat der Verein Beziehungen zu anderen mittelalterlichen Gruppen. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit der Geschichte der Stadt Halle zur Hansezeit. So sind in diesem jahr ein Hansebuch entstanden und diverse Publikationen die sich mit der unmittelbaren Geschichte der Satd zur Hansezeit beschäftigen. Aber auch die Arbeit mit Kindern in dem Projekt Begegnungen im Mittelalter nehmen einen bedeutenden Raum ein. In der Hansemagd Bea Ketlin, kurz Ketlin, hat sich der Hanseverein eine fiktive historische Identifika- tionsfigur geschaffen, die mit Erasmus von Halber- stadt, einem Hansekaufmann, die Historie der Stadt zur Zeit der Hanse vorstellt, ob in Theaterstücken der Theatergruppe des Hansevereins oder Publikationen wie dem „ Hansekaufmann “.

Halle - eine Hansestadt

1281-1479 / seit 2001

Texte und Bilder aus dem Buch „Halle - eine Hansestadt, das Hansefest und der Hanseverein“ des Hallischen Hansevereins e.V.

Alte Hanse 1281 - 1478 und das Hansefest seit 2009

Markttreiben zur Zeit der Hanse
Zu den Hansefesten
Handelswege

Darstellung der Handelswege im Mittelalter in der

Ausstellung „Halle eine Hansestadt“ in der Saline 2011

Mehr Info zum Buch hier…
© Hallischer Hanseverein e.V.
Verein zur Förderung der Hansekultur in der Stadt Halle an der Saale

Was war die Hanse?

Mitte des 12. Jahrhunderts entwickelte sich aus einer Vereinigung von niederdeutschen Fernhan- delskaufleuten der Bund der Hanse. Diese Kauf- leute verfolgten handelswirtschaftliche Ziele, zugleich wurden aber auch die Sicherheit bei Handelsfahrten und die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen im Ausland zu wichtigen Anliegen der Hanseaten. Der Begriff "Hanse" leitet sich aus dem Wort Hansa für Schar oder Gefolge her. Es war eine Schutzgemeinschaft für Kaufleute, ihre Farben waren Rot und Weiß.

Halle und die Hanse

Die

Hanse,

einst

mächtige

Handelsorganisation,

bestehend

aus

einem

losen,

aber

innerlich

gefestigten

Städtebund

zum

Schutze

der

Handels-

wege,

die

bis

nach

Nowgorod

reichten,

hat

auch

ihre

Spuren

in

der

altehrwürdigen

Stadt

Halle

an

der

Saale

hinterlassen.

Von

Halle

gingen

im

14.

Jahrhundert,

als

die

Stadt

ihre

Blüte

erlebte,

viele

Wege

durch

die

Stadttore

sternförmig

in

alle

Himmelsrichtungen.

So

war

es

kein

Zufall,

dass

auch

die

hallischen

Kaufleute

diesem

durchaus

mächtigen

Bund

im

Jahre

1281,

soweit

es

Urkunden belegen, beitraten.

Der Verein und die Alte Hanse

Der Hanseverein hat sich einige Projekte auf die Fahnen geschrieben. Ob in Wort und Bild, in Thea- terstücken, Fahrten zu den Hansestädten, bisher war der Verein oft präsent und unterstützte die Stadt auch bei diversen Auftritten. Daneben hat der Verein Beziehungen zu anderen mittel- alterlichen Gruppen. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit der Geschichte der Stadt Halle zur Hansezeit. So sind in diesem jahr ein Hansebuch entstanden und diverse Publikationen die sich mit der unmittelbaren Geschichte der Satd zur Hansezeit beschäftigen. Aber auch die Arbeit mit Kindern in dem Projekt Begegnungen im Mittelalter“ nehmen einen bedeutenden Raum ein. In der Hansemagd Bea Ketlin, kurz Ketlin, hat sich der Hanseverein eine fiktive historische Identifika- tionsfigur geschaffen, die mit Erasmus von Halber- stadt, einem Hansekaufmann, die Historie der Stadt zur Zeit der Hanse vorstellt, ob in Theaterstücken oder Publikationen wie dem Hansekaufmann “.

Halle - eine Hansestadt

1281-1479 / seit 2001

Texte und Bilder aus dem Buch „Halle - eine Hansestadt, das Hansefest und der Hanseverein“ des Hallischen Hansevereins e.V.
(update 14.12.18)

Alte Hanse 1281 - 1478

und das Hansefest seit 2009

Zu den Hansefesten
Markttreiben zur Zeit der Hanse
Mehr Info zum Buch hier…
Transportwege
Darstellung der Handelswege im Mittelalter in der Ausstellung „Halle eine Hansestadt“ in der Saline 2011